Saxophon

Saxophon

Das Saxophon wurde in den 1840er‑Jahren vom belgischen Instrumentenbauer Adolphe Sax entwickelt. Sein Ziel war ein Instrument, das die Klangfülle der Blechbläser mit der Beweglichkeit der Holzbläser verbindet. Obwohl es aus Metall besteht, gehört es zu den Holzblasinstrumenten, weil der Ton – wie bei der Klarinette – durch ein einfaches Rohrblatt entsteht. Die konische Bauform des Korpus sorgt für einen warmen, tragfähigen Klang, der sich gut mischen, aber auch solistisch durchsetzen kann.

Die Tonerzeugung erfolgt, indem das Rohrblatt am Mundstück in Schwingung versetzt wird; über ein ausgeklügeltes Klappensystem werden die Tonhöhen verändert. Das Saxophon wird in vielen Musikrichtungen eingesetzt: In der Jazzmusik ist es seit dem 20. Jahrhundert eines der prägenden Instrumente, aber auch in Pop, Rock, Funk, Filmmusik, in Blasorchestern und zunehmend in der klassischen Musik findet es Verwendung. Seine große Ausdrucksbreite – von weich und lyrisch bis kraftvoll und virtuos – macht es zu einem der vielseitigsten Instrumente überhaupt.

LehrerIn

  • Lukas Reckenzain

  • Peter Schubert

  • Roland Lensch